Partner | Produkte | Offerte | AVB | FAQs |
Was tun bei einem Erdbeben? |
Links |
Über uns | News / Presse | Kontakt

Erdbebengefährdung - Erdbebenrisiko
Wo kleine Beben vorkommen, treten über kurz oder lang auch grössere Erdbeben auf. Diese auf der ganzen Welt gültige Beobachtung
wird davon abgeleitet, dass die Erdkruste von einer Vielzahl von Brüchen und Störungen aller Grössenordnungen, vom Mikroriss
bis zur mehreren 100 km langen Verwerfung, durchzogen ist. Das gesetzmässige Verhältnis von schwachen zu starken Erdbeben ist
eine direkte Folge des Verhältnisses von kleinen zu grossen Brüchen in der Erdkruste. Diese Gesetzmässigkeit erlaubt uns, aus
der statistischen Verteilung schwacher Erdbeben die Wahrscheinlichkeit des Auftretens starker Beben und somit die
Erdbebengefährdung in einem bestimmten Gebiet zu berechnen.
Das Erdbebenrisiko ergibt sich erst aus dem Zusammenwirken der Erdbebengefährdung, der Verletzlichkeit der menschlichen
Infrastruktur und der möglichen daraus entstehenden Verluste. Eine Strohhütte, auch wenn sie in einem seismisch extrem aktiven
Gebiet steht, ist kein Risikofaktor. Hingegen stellt ein nicht erdbebensicheres Schulhaus oder eine falsch dimensionierte
Industrieanlage auch in einer Gegend schwacher Erdbebenaktivität ein erhebliches Risiko dar.
|